Tomorrow Focus

Tomorrow Focus ist ein börsennotiertes Online-Reiseunternehmen. Seit 2006 hält die Hubert Burda Media Holding 80 Prozent der Aktien. Diese Fakten sind zumindest uns von Atrada bekannt. 51 Prozent davon hält Tomorrow Focus und 29 Prozent die Burda Digital Ventures GmbH. Die übrigen Aktien befinden sich im Streubesitz. Das Unternehmen mit Sitz in München wurde in 2016 in die HolidayCheck Group AG umbenannt. Gegründet wurde die Tomorrow Focus AG Ende des Jahres 2001. Sie ging aus einer Fusion der Focus Digital AG und der Tomorrow Internet AG hervor. 

Die Anfänge des Unternehmens liegen allerdings länger zurück. In 1999 gründete ein Studenten-Start-up in Konstanz die Focus Digital AG. Die Gründer mit Markus Schott, Hakan Öktem, Jens Freiter, Jörg Kampshoff und Sascha Vasic betrieben zunächst die Seite HOTELREVIEWS.de. Nach einem RTL-Bericht im Jahre 2003 wurde das Holiday-Portal der Konstanzer deutschlandweit bekannt. Inzwischen gehören das holländische Hotel-Portal ZOOVER, die Wetterplattform METEOVISTA sowie die Mietwagenvergleichsseite MIETWAGENCHECK zur Unternehmensgruppe.

Schlagzeilen machte die Tomorrow Focus AG durch die Klage gegen den Mitbewerber der HOLIDAYTEST. Vor dem Landgericht München erwirkte man eine einstweilige Verfügung und erkämpfte anschließend ein wegweisendes Urteil gegen den Bewertungsbetrug.

Wer oder was ist Tomorrow Focus?

Heute ist die Tomorrow Focus AG (ISIN DE0005495329) eines der führenden europäischen Digitalunternehmen für Urlauber. Insgesamt 400 Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen, das nach einem Mehrheitsbeschluss in die HolidayCheck Group AG umbenannt wurde.

Mit zur Gruppe gehören vier bekannte Urlaubsmarken: die HOLIDAYCHECK AG als größtes Hotelbewertungs- und Buchungsportal im deutschsprachigen Raum ist gleichzeitig Betreiberin des Mietwagen-Vergleichsportals MIETWAGENCHECK und DRIVE BOO. Als weitere Urlaubsmarke wurde die niederländische WEBASSETS B.V. aufgenommen. Am Amsterdamer Standort betreibt sie das Hotelbewertungsportal ZOOVER sowie die Wetterportale METEOVISTA und WEERONLINE. ZOOVER ist die größte Hotelbewertungscommunity der Benelux-Länder und METEOVISTA ist ein internationales Wetterportal.

Neu sind die HOLIDAYCHECK Reisen. Nach einer Umstrukturierung konzentriert an sich auf den Urlaubs- und Reisemarkt. Mit dem hauseigenen Reiseveranstalter HOLIDAYCHECK soll das Urlaubserlebnis der Kunden noch besser werden. Getrieben wird die Tomorrow Focus ohnehin von dem Ziel, weltweit zum Urlauber-freundlichsten Unternehmen aufzusteigen.

Atrada Quellenangabe: https://advertorials.holidaycheck.de/holidaycheckselect/algarve.html
Atrada Quellenangabe 2: https://advertorials.holidaycheck.de/dubai2015/home.html

Worin liegt der Fokus des Unternehmens?

Mit ihrer Vision vom „Urlauber-freundlichsten Unternehmen weltweit“ setzt sich die Münchener Tomorrow Focus hohe Ziele. Doch in den vergangenen Jahren, so die Quellen die uns von Atrada bekannt sind, wurden die Ideen und Konzepte des Unternehmens immer wieder bestätigt: Eine steigende Popularität der Plattformen, zufriedene Nutzer und steigende Umsätze geben den Kurs des Unternehmens vor.

Seit Mitte 2015 und nach einer kompletten Neuausrichtung des Geschäftsmodells setzt das Unternehmen zunehmend auf den Reise- und Urlaubsmarkt. Von vielen der nicht unmittelbar im Reisemarkt agierenden Spieler trennte man sich bereits vor einigen Jahren – darunter das Elternportal NetMoms GmbH sowie die deutschsprachige Ausgabe der Huffington Post. Die Publishing-Webseiten wurden an Burda verkauft, ebenso das Arztempfehlungsportal JAMEDA. Damit sind die Konzentration auf den Reisesektor und die damit verbundenen digitalen Transaction-Geschäftsmodelle weitgehend abgeschlossen.

Mit dem neuen Reiseveranstalter HOLIDAYCHECK Reisen schöpft das Unternehmen aus vorhandenem Potenzial. So gehören das niederländische Online-Reisebüro Tjingo sowie das französische Online-Reisebüro Ecotour (RPC Voyages SAS) bereits zum Unternehmen. Die Gruppe um Tomorrow Focus unterhält neben dem Firmensitz in München weitere Standorte in Bottighofen (Schweiz), in Amsterdam sowie im polnischen Warschau und Posen.

Wir von Atrada berichten unabhängig über die Fakten des Unternehmens

Nein wir bekommen kein Geld für diesen Artikel. Uns liegt es am Herzen auf Atrada.de über die Tomorrow Focus AG zu berichten. Da wir in der Vergangenheit immer wieder auf unterschiedliche Artikel der Tomorrow-Focus gestoßen sind, wollten wir von Atrada einen neutralen aber auch interessanten Artikel darüber verfassen. Jegliche Informationen wurden von uns genauestens recherchiert sodass alle Infos auf Atrada über Tomorrow Focus echten Quellen entsprechen.

Tomorrow Focus klagt gegen HOLIDAYTEST – nur Werbung ohne Irreführung des Verbrauchers

Bereits in 2011 vermuteten die Münchener beim Konkurrenten HOLIDAYTEST einen Betrug. Auf der Seite des Mitbewerbers prangte ein Prüfsiegel, das vor dem Landgericht München zum Stein des Anstoßes wurde. Das folgende Verfahren war für alle Beteiligten Neuland. Bei der Anzeige durch die Tomorrow Focus ging es um den Betrug am Kunden. Dieser werde durch gefälschte Angaben und Bewertungen getäuscht, so die Münchener Bewertungsexperten.

Die HolidayCheck AG klagte vor dem Amtsgericht in München, denn auf der Seite des Mitbewerbers fand sich eine „wettbewerbswidrige Irreführung des Verbrauchers“. Die Münchener führten aus, dass das unrechtmäßig verwendete Gütesiegel „Holidaytest“-„Geprüfte Qualität“ dem Zeichen der Stiftung Warentest ähnele. Damit basiere die Täuschung des Verbrauchers auf der hohen Reputation der Stiftung Warentest. Das Prüfverfahren des Mitbewerbers, so Tomorrow Focus, sei jedoch mit keiner vergleichbaren Objektivität durchgeführt worden. Außerdem war auch die zugehörige Aussage auf der Webseite der angeklagten Holidaytest.de unwahr, nachdem es sich um ein „unabhängiges Gütesiegel der Touristik“ handeln sollte.

Vor Gericht hielt die Klage stand und schon bald folgte mit der vom Amtsgericht München ausgestellten einstweilige Verfügung ein erster Etappensieg für den Verbraucher.

Atrada Quellenangabe: https://www.wbs-law.de/wettbewerbsrecht/holidaycheck-geht-gegen-holidaytest-vor-wegen-irrefuhrung-des-verbrauchers-10757/

Tomorrow Focus als einer der ersten Google One Pass-Partner

Vom ersten Tag an hat sich die Tomorrow Focus auf kompetente nationale und internationale Partnerschaften konzentriert. So wurden die Münchener zusammen mit dem Stern und der Axel Springer AG auch einer der ersten Google One Pass-Partner. In der Berliner Humboldt Universität legten die News-Spezialisten zusammen mit Eric Schmidt von Google im Februar 2011 den Grundstein für die Verteilung des digitalen deutschen Contents. Mit dem Tool von Google können Leser die gewünschten Newsbeiträge direkt vom One Pass-Publisher beziehen. Geliefert wird der Inhalt auf jedes gewünschte Gerät.

Die One Pass-Lösung von Google wird auch in anderen europäischen Ländern genutzt. Da kein Verlagshaus hochwertigen Content dauerhaft ohne Einnahmen produzieren kann, hatte Google mit One Pass die richtige Lösung zum richtigen Zeitpunkt. Seitdem testet man bei Tomorrow Focus die neuen Konzepte. Können auch bei „Breaking News“ zum Weltgeschehen kaum hochpreisige Inhalte erzeugt werden, so hat doch ein Content, der auch in der Zukunft noch interessant sein wird, größeres Potenzial. Der damalige Kommunikationsvorstand von Tomorrow Focus, Armin Blohmann, bezeichnete diese Inhalte als „News you can Use“.

Atrada fand hierzu folgenden Bericht: https://latimesblogs.latimes.com/technology/2011/02/google-introduced-one-pass-a-subscription-system-for-digital-publishers-that-allows-companies-to-charge-for-their-content.html

Organize.me ein Produkt der Tomorrow Focus AG

Tomorrow Focus wagte sich an die App. Bei Organize.me geht es um die Trendthemen Digitalisierung und Zeitmanagement. Die von der Unternehmensgruppe entwickelte organisiert im Gegensatz zum klassischen Time-Management-Hype die Dokumente aus Haushalt, Schule und Beruf. Mit Organize.me wird die tägliche Dokumentenflut übersichtliche Archiviert. Immer häufiger werden Unterlagen, Rechnungen, Lesetücke, interessante Artikel und Geschäftsunterlagen digital abgelegt. Der Leitz-Ordner wird nur noch in seltenen Fällen gefüllt. Dagegen platzen der Handy-Speicher, die Speicherkarten und die gute alte Festplatte aus allen Nähten. Ist auch die Digitalisierung der Dokumente oft mühsam, so ist das Wiederfinden der gesuchten Unterlagen beinahe unmöglich. Trotz moderner Digitalisierung und schneller Zugriffszeiten auf die modernen Speicher wird das gesuchte Dokument kaum auf die Schnelle gefunden. Und manchmal selbst nach längerer Suche nicht mehr zutage gefördert. Die Experten vom Zeitmanagement-Team des Unternehmens tempus, das eigene Zeitplansysteme aus Papier entwirft, fürchten sogar, dass das „unsichtbare digitale Chaos“ noch mehr auf das Gemüt drückt, als der bekannte Ablagestapel auf oder unter dem Schreibtisch.

Die App Organize.me setzt der digitalen Suche ein rasches Ende. Sie hilft beim einfachen Archivieren aller Dokumente – von der Rechnung bis zur Hausarbeit für die Uni. Das Wiederfinden klappt besonders gut mit der Organize.me App, denn eine Texterkennungssoftware findet alle Treffer zum gesuchten Stichwort. Mit der App erscheinen nach wenigen Sekunden die gesuchten Dokumente auf dem Display.

Ein besonderes Feature der App ist die Zeitersparnis bei der Digitalisierung, denn die Papiere müssen von nun an nicht mehr aufwendig und langsam mit dem Drucker gescannt werden. Einfach mit dem Handy abfotografieren und schon entziffert die Texterkennungssoftware selbst die handschriftlichen Einkaufszettel. Selbst ein Terminmanagement ist in Organize.me integriert. Damit erinnert die App zuverlässig, wenn etwa Rechnungen bezahlt und Verträge ablaufen oder gekündigt werden müssen. Schneller und unkomplizierter geht Ablage nicht, als mit Organize.me von Tomorrow Focus.

Tomorrow Focus meldet 2013 Steigerung des Umsatzes

Die Innovationskraft der vor gut 30 Jahren gegründeten Tomorrow Focus ist nach wie vor ungebrochen. Den neuen Trends läuft man in München nicht hinterher – man setzt sie. Bei ständig wachsenden Umsätzen konnte das Unternehmen in 2013 einen neuen Rekord verbuchen: Der Halbjahresumsatz erreichte mit 92,3 Millionen Euro ein neues Hoch. Insgesamt konnte man ein Umsatzplus von 31 Prozent verbuchen. Doch wer war schuld?

Verantwortlich für das gute Geschäftsjahr zeichneten das Transaction-Segment der Reisesparte HolidayCheck sowie das Portal ElitePartner. Die Bewertungsportale, aber auch die Online-Partnersuche entwickelten sich zu den umsatzstärksten Pferden des Jahres. Nach wie vor stehen Urlaub und Partnervermittlung bei den Deutschen hoch im Kurs, wenn auch das Online-Dating mit Apps wie Tinder nicht zuletzt auch günstiger geworden ist. Die rasanten Entwicklungen und Erfolge dieser Portale haben wohl auch zur Neustrukturierung des Unternehmenskonzeptes der Tomorrow Focus im Jahre 2015 beigetragen.

Atrada Quellen: https://www.gruenderszene.de/allgemein/tomorrow-focus-umsatzplus

Tomorrow Focus untersuchte 13 Sales Kampagnen von sechs Indikatoren

Tomorrow Focus legt Wert auf guten Content und maßgeschneiderte Ads finanzieren ihn mit. Dass die bunten, eingeblendeten „Ads“ beim Leser des Öfteren negative Gefühle hervorrufen, und zwar insbesondere dann, wenn sie den Content verdecken oder beim Lesen ablenken, ist durchaus bekannt. Da sich der Digital-Gigant aus München sowohl für guten Journalismus als auch seine Leser interessiert, wurden 13 Sales Kampagnen analysiert. Die Frage war: Welche Anzeigen-Form kommt am besten an?

Knapp 4.500 Internetnutzer gaben ihre Einschätzungen zu den Indikatoren Auffälligkeit, Akzeptanz, Innovativität, Glaubwürdigkeit, Gefallen und Aktivierungsleistung ab. Aus allen getesteten Werbeformaten ging das Banderole-Ad als Sieger hervor. Es punktete durch Auffälligkeit und Glaubwürdigkeit. Dazu wird es nicht als störend empfunden und blieb den Nutzern gut in Erinnerung. Am besten performte das Superbanner (45,3 Prozent), gefolgt vom Video-Ad (43,8 Prozent) und den Wallpaper-Formaten (35 Prozent). Die Botschaft der Werbung war jedoch schnell vergessen und signifikant war zudem die Unglaubwürdigkeit von Superbanner und Video-Ad. Damit rückt mit dem Medium Rectangle ein eher dezentes Werbeformat in den Mittelpunkt. Das ebenfalls gut bewertete Ad-Format erzielte bei der Tomorrow Focus-Analyse ebenfalls eine hohe Aufmerksamkeits- und Aktivierungsleistung.

Tomorrow Focus hat in einer Studie 3000 Internetnutzer zu Bewertungen befragt

Wir alle lesen sie gerne – die Bewertungen auf den Online-Portalen. Wie waren der Urlaub, die Unterkunft und die Mitreisenden? Lohnt sich der Ausflug zur Touristenattraktion und was ist auf den Fotos aus dem Trend-Restaurant zu sehen? Dass die Fotos und Erfahrungen der Reisenden auf den Leser glaubwürdiger wirken, als der Hotels und Unternehmen war zu erwarten. Allerdings überraschten doch einige der Ergebnisse der Studie zur „Psychologie des Bewertens“. HolidayCheck und Tomorrow Focus befragten mehr als 1.800 Nutzer, aus deren Antworten der Medienpsychologe Prof. Dr. Markus Appel interessante Schlüsse zog.

Am häufigsten bewerten die Nutzer den Online-Handel und die Reiseangebote. Dahinter folgen Restaurants, Cafés und Bars (39 Prozent) sowie die Zufriedenheit mit den bestellten Elektronikartikel (37 Prozent). Auch Kleidung und der medizinische Bereich mit Ärzten, Kliniken und Therapeuten wird gerne bewertet. Überraschenderweise vertrauen 50 Prozent der Leser den Online-Bewertungen. Dabei wird die Meinung der Bewerter sogar ähnlich hoch eingeschätzt, wie die von Familie und Freunden.

Jeder liest, doch wer schreibt denn nun so fleißig die Online-Bewertungen?
Die Tomorrow Focus-Studie vom August 2016 trifft auf Platz 1 den „Hilfsbreiten“ Verfasser. Ein Drittel der Befragten möchte anderen Helfen, eine gute Entscheidung zu treffen und dabei mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Etwas weniger bewertet der „Optimierer“. Er möchte in erster Linie den Anbieter unterstützen, damit sich dieser verbessern oder aber den guten Service beibehalten wird. Auf Platz 3 schaffte es „der Emotionale“ Bewerter. Auch er Bewerter richtet sich an den Anbieter, allerdings auf einer eher emotionalen Ebene.

Während auf den Urlaubsportalen nur „einseitig“ bewertet wird, sieht es bei Plattformen wie Airbnb, BlaBlaCar und Mamikreisel anders aus. Auf den Sharingplattformen wird gegenseitig bewertet und Dr. Appel sieht eine hohe Affinität, den anderen gut zu bewerten. Dieses Verhalten wird als Reziprozität bezeichnet, die auf der Hoffnung beruht, für eine gute abgegebene Bewertung im Gegenzug eine positive Bewertung zurückzuerhalten.

Das Zukunftspotenzial der Bewertungen ist hoch, das zeigen auch die Umfrageergebnisse. Besondere Chancen sehen die Experten bei den bislang weniger bewerteten Themenfeldern, wie Handwerker, Supermärkte und der öffentliche Nahverkehr.

Tomorrow Focus hat eine Edition mit der Huffington Post herausgebracht

Im umsatzstarken Jahr 2013 überraschte Tomorrow Focus mit einer weiteren Premiere. Das Unternehmen begleitete die Huffington Post bei ihrer ersten deutschen Ausgabe. Für die Expansion, so Arianna Huffington, die Präsidentin und Redaktionsleiterin der Zeitung, war Tomorrow Focus der ideale Partner. Auch hausintern war die Freude groß und Christoph Schuh, Berater des Hauses, betonte das historische Ereignis, an dem man teilnehmen konnte. Nachdem die Huffington Post bereits mit Länderausgaben in Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, den USA und Kanada präsent ist, können nun auch die bundesdeutschen Bürger eine „deutsche Huff“ lesen. Der weitere Expansionskurs wird Arianna Huffington und ihren Verlag nach Japan führen.

Wir hoffen Ihnen hat unser Artikel von Atrada über Tomorrow-Focus gefallen.

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