Desinfektionsspender Test 2019: Die 10 besten Desinfektionsmittelspender im Vergleich

Desinfektionsspender sind praktische Hilfsmittel in Bereichen, in denen eine regelmäßige Desinfektion der Hände unerlässlich oder zumindest ratsam ist. So beispielsweise in Krankenhäusern, Arztpraxen und Pflegeheimen. Aber auch beim häufigen Umgang mit Tieren oder wenn eine Störung des Immunsystems vorliegt, können Desinfektionsmittelspender sinnvoll sein. Unser Vergleich zeigt, welcher Desinfektionsspender sein Geld wirklich wert ist.

Platz 1: Winter & Bani Desinfektionsspender

Testsieger #1
Winter & Bani Abbild
Winter & Bani
  • 500 ml Fassungsvermögen
  • Komfortabel
  • Multifunktional

Der Winter & Bani Desinfektionsspender überzeugt auf der ganzen Linie. Er eignet sich für Desinfektionsmittel, Wasch- und Pflegelotionen und fasst 500 Milliliter. Hierdurch eignet er sich ebenso für den privaten als auch den beruflichen Bereich.

Montage und Bedienung gestalten sich ebenso komfortabel wie das Nachfüllen und die Entnahme der Lösung. Der klassische Desinfektionsmittelspender mit Armhebel lässt sich von Hand, mit Unterarm oder Ellenbogen bedienen und verursacht keine Zusatzkosten.

  • Hersteller: Winter & Bani
  • Fassungsvermögen: 500ml
  • Verarbeitung: Sehr gut
  • Material: Kunststoff
  • Preis: 29,99 Euro
  • Versandkosten: Kostenlose für Prime Kunden
  • Bewertung: 4,3 von 5 Sternen

Platz 2: Odaros Desinfektionsmittelspender 500 ml

Platz #2
Odaros Abbild
Odaros
  • 500 ml Fassungsvermögen
  • Schönes Design
  • Deutschsprachige Anleitung

Der Odaros Desinfektionsspender 500 ml ist ein Armhebelspender, der sich einfach befüllen und bedienen lässt. Mit edlem und zugleich schlichtem Design fügt er sich sowohl im beruflichen als auch privatem Umfeld unauffällig ein. Der Lieferumfang umfasst auch die notwendige Ausstattung für die Montage.

  • Hersteller: Odaros
  • Fassungsvermögen: 500 ml
  • Verarbeitung: sehr gut
  • Material: Kunststoff und Edelstahl-Hebel
  • Preis: 29,00 Euro
  • Versandkosten: kostenlos für Prime Kunden
  • Bewertung: 4,8 von 5,0 Sternen

Platz 3: : Allpax

Platz #3
Allpax Abbild
Allpax
  • 500 – 1000 ml Fassungsvermögen
  • Abschließbar
  • Flexible Dosiermenge

Der medizinische Desinfektionsspender von Allpax ist mit einem Fassungsvermögen von 500 und 1.000 Millilitern erhältlich. Die Behälter für Desinfektionslösungen werden einfach eingestellt und können dann über den Armhebel aus dem Desinfektionsmittelspender gepumpt werden.

Im Design ist der Desinfektionsspender schlicht und gibt freie Sicht auf den Füllstand des Behälters. Dadurch wirkt das Modell allerdings auch wenig dekorativ.

  • Hersteller: Allpax
  • Fassungsvermögen: 500 oder 1.000 Milliliter
  • Verarbeitung: gut
  • Material: Kunststoff
  • Preis: 49,99 Euro
  • Versandkosten: kostenfrei
  • Bewertung: 5,0 von 5,0 Sternen

Platz 4: Aquarius 6955

Platz #4
Aquarius Abbild
Aquarius
  • 500 ml Fassungsvermögen
  • Leicht zu reinigen
  • Kombinierbarer Inhalt

Der Aquarius 6955 Desinfektionsspender für Waschlotion kann für Desinfektionsmittel, Wasch- und Pflegelotionen verwendet werden. Das Design ist schlicht und unauffällig. Die Montage und Bedienung gestaltet sich einfach.

Auf dem vierten Platz ist der Desinfektionsspender gelandet, da sich der Füllstand nicht einfach einsehen lässt und er preislich höher angesiedelt ist, als unser Vergleichssieger.

  • Hersteller: Aquarius
  • Fassungsvermögen: 500 Milliliter
  • Verarbeitung: gut
  • Material: Kunststoff
  • Preis: 33,80 Euro
  • Versandkosten: teilweise kostenlos
  • Bewertung: 4,2 von 5,0 Sternen

Platz 5: Cardiocell Desinfektionsspender

Platz #5
Cardiocell Abbild
Cardiocell
  • 500 ml Fassungsvermögen
  • Multifunktional
  • Robuste Bauweise

Der Cardiocell Desinfektionsspender mit Sterillium Flasche ist ein Set, bei dem bereits die erste Füllung mit Desinfektionsmittel inbegriffen ist. Daher liegt der Preis auch höher als bei anderen Modellen.

Ein potenzieller Nachteil bei dem Desinfektionsspender ist allerdings, dass auch der Armhebel aus Kunststoff besteht und dadurch anfälliger für Schäden ist. Weiterhin finden sich bisher nur wenige Bewertungen des Modells durch andere Kunden, sodass kein umfassendes Bild von dem Spender entstehen kann.

  • Hersteller: Cardiocell
  • Fassungsvermögen: 500 Milliliter
  • Verarbeitung: mäßig
  • Material: Kunststoff
  • Preis: 43,86 Euro
  • Versandkosten:
  • Bewertung: 1,0 von 5,0 Sternen

Platz 6: Blanc HYGIENIC

Platz #6
Blanc Hygienic Abbild
Blanc Hygienic
  • Universal einsetzbar
  • Leichte Montage
  • Abnehmbare Abtropfschale

Waschen, desinfizieren, pflegen – der Blanc HYGIENIC Desinfektionsspender mit Armhebel ist ein einfaches aber funktionales Modell. Als Eurospender ist er passend für alle Eurospender-Patronen und daher vielseitig einsetzbar. Allerdings ist er auch vergleichsweise teuer.

Hinzu kommt, dass das Design medizinisch und steril wirkt. Im privaten Badezimmer kann der Desinfektionsmittelspender daher unangenehm auffallen.

  • Hersteller: Blanc HYGIENIC
  • Fassungsvermögen: 500 und 1.000 ml
  • Verarbeitung: ausreichend
  • Material: Kunststoff und Edelstahl
  • Preis: 38,73 Euro für 500 ml, 55,26 Euro für 1.000 ml
  • Versandkosten: 3,50 Euro
  • Bewertung: 4,6 von 5,0 Sternen

Platz 7: Relaxdays

Platz #7
Relaxdays Abbild
Relaxdays
  • Schlichtes Design
  • Einfache Montage
  • Nachfüllbare Kasette

Der Relaxdays Desinfektionsspender hat ein Fassungsvermögen von 500 Millilitern und kann ebenso für Desinfektionsmittel wie für Wasch- und Pflegelotionen verwendet werden. Dadurch erweist sich der Desinfektionsspender als vielseitig. Das Design ist schlicht gehalten und gibt den Blick auf den Füllstand des Behälters frei. Aus diesem Grund ist das Modell allerdings nicht sonderlich dekorativ.

Obwohl das Material hochwertig wirkt, berichten einige Käufer von Problemen nach wenigen Anwendungen. Hierdurch schafft es das Modell nur auf den siebten Platz.

  • Hersteller: Relaxdays
  • Fassungsvermögen: 500 Milliliter
  • Verarbeitung: ausreichend
  • Material: Kunststoff und Aluminium
  • Preis: 24,90 Euro
  • Versandkosten: kostenlos für Prime Mitglieder
  • Bewertung: 4,2 von 5,0 Sternen

Platz 8: Bode CleanSafe Touchless

Platz #8
Bode Abbild
Bode
  • Touchless
  • Höchster Hygienestandard
  • Einfaches Flaschenwechseln

Der Bode CleanSafe Touchless Desinfektionsspender ist das erste berührungslose Modell in unserem Vergleich. Durch einen Sensor wird die Pumpe ausgelöst, die eine einstellbare Menge von Desinfektionslösung, Waschlotion oder Pflegemittel abgibt.

Allerdings ist der Desinfektionsspender auch vergleichsweise teuer in der Anschaffung und erzeugt darüber hinaus auch noch Folgekosten.

  • Hersteller: Bode
  • Fassungsvermögen: 1.000 Milliliter
  • Verarbeitung: gut
  • Material: Kunststoff
  • Preis: 64,99 Euro
  • Versandkosten: kostenlos für Prime Kunden
  • Bewertung: 3,9 von 5,0 Sternen

Platz 9: Purell LTX-7 Desinfektionsmittelspender

Platz #9
Purell LTX-7 Abbild
Purell LTX-7
  • Berührungslos
  • 700 ml Fassungsvermögen
  • Pflegt die Haut nachweislich

Der Desinfektionsspender von Purell hat ein Fassungsvermögen von 700 Milliliter und ist speziell auf die Nachfüllpatronen von Purell ausgelegt. Umfassende Vielseitigkeit bietet dieses Modell hinsichtlich Pflege- und Waschlotionen also nicht.

Dafür ist der berührungslose Desinfektionsspender jedoch in der Anschaffung vergleichsweise teuer. Allerdings ist das Gel von Purell auch darauf ausgelegt, die Haut zusätzlich zu pflegen.

  • Hersteller: Purell
  • Fassungsvermögen: 700 Milliliter
  • Verarbeitung: gut
  • Material: Kunststoff
  • Preis: 54,90 Euro für die schwarze und 54,87 Euro für die weiße Ausführung
  • Versandkosten: kostenlos
  • Bewertung: noch keine Bewertung vorhanden

Platz 10: Talpa Eurospender mit Wandmontur

Platz #10
Talpa Abbild
Talpa
  • Einfache Verarbeitung
  • 500 ml Fassungsvermögen
  • Aluminiumgehäuse

Der Talpa Desinfektionsspender ist schlicht und unauffällig und verfügt über einen großen Armhebel. Hierdurch lässt sich der Hebel sehr einfach bedienen. Der Desinfektionsmittelspender ist mit einem Fassungsvermögen von 500 und von 1.000 Millilitern erhältlich.

Der Desinfektionsspender ist einfach aber erfüllt seine Aufgabe und ist zudem günstig in der Anschaffung.

  • Hersteller: Talpa
  • Fassungsvermögen: 500 und 1.000 Milliliter
  • Verarbeitung: ausreichend
  • Material: Kunststoff und Edelstahl
  • Preis: 26,99 Euro
  • Versandkosten: 1,45 Euro
  • Bewertung: 4,3 von 5,0 Sternen

Was sind Desinfektionsspender eigentlich?

Die Bezeichnung verrät es bereits, bei Desinfektionsmittelspendern handelt es sich um Behälter oder Geräte, die Desinfektionsmittel abgeben. Es gibt rein mechanische Ausführungen, bei denen über einen Armhebel eine Pumpe betätigt wird. Bei diesen kann so viel oder so wenig Desinfektionsmittel entnommen werden, wie gerade benötigt wird. Die Bedienung ist einfach und schnell. Zudem sind diese Art von Desinfektionsspender weniger anfällig für Fehler und Schäden.

Eine Alternative zu den klassischen Ausführungen mit Armhebel und Pumpe sind berührungslose Desinfektionsmittelspender. Bei ihnen ist ein Sensor integriert, der durch Bewegungen ausgelöst wird und eine Portion des Mittels abgibt. Da keine Berührung notwendig ist, sind die Modelle hygienischer und vor allem für Bereiche geeignet, in denen der Desinfektionsspender von zahlreichen Personen genutzt wird. Dazu zählen beispielsweise Krankenhäuser, Arztpraxen und öffentliche Toiletten aber auch Pflegeheime und weitere (medizinische) Einrichtungen.

Allerdings weisen die berührungslosen Modelle auch potenzielle Nachteile auf. Darunter eine verzögerte Abgabe des Desinfektionsmittels, Pausen zwischen den Abgaben und eine höhere Anfälligkeit für technische Probleme. Zudem erzeugen die Geräte durch Batteriebetrieb oder Stromanschluss des Sensors Folgekosten, die bei einfachen Ausführungen mit Armhebel nicht gegeben sind.

Wie kam unser Test zustande?

Bei unserem Desinfektionsspender Test legten wir großen Wert auf entscheidende Faktoren. Darunter Fassungsvermögen, Bedienung, Qualität und Eignung. Hierdurch kann die Kaufentscheidung erheblich vereinfacht werden und ein geeignetes Modell für den jeweiligen Bedarf und Einsatz lässt sich schneller finden. Das Risiko für Fehlkäufe sinkt.

Bei unserem Test der Desinfektionsmittelspender beziehten wird neben den Angaben der Hersteller zudem auch die Erfahrungen und Bewertungen anderer Käufer mit ein. Hat jemand bereits negative Erfahrungen mit einem Desinfektionsspender gemacht oder fallen immer wieder die gleichen Probleme auf, geht das einerseits in die Gesamtbewertung ein. Andererseits kann so vermieden werden, dass ein fehlerhaftes Modell gekauft wird.

Wie funktionieren berührungslose Desinfektionsmittelspender?Berührungslose Desinfektionsmittelspender

Berührungslose oder touchless Desinfektionsspender sind mit einem Sensor ausgestattet. Bei Bewegungen vor diesem Sensor wird er aktiviert und setzt die Pumpe in Gang. Die Pumpe sorgt dafür, dass eine bestimmte Menge des Desinfektionsmittels abgegeben wird. Anders als bei Modellen mit Armhebel wird die Pumpe also nicht direkt bedient.

Da keine Berührung notwendig ist, werden auch keine Keime auf das Gerät übertragen. Das ist ein entscheidender Vorteil – vor allem in Bereichen, in denen der Spender von mehreren Personen genutzt wird. Allerdings bringt der berührungslose Desinfektionsmittelspender nicht nur Vorzüge mit sich, sondern auch potenzielle Nachteile.

Dazu gehören unter anderem die Folgekosten, die durch den Betrieb des Sensors entstehen. Diese fallen für Batterien oder aber für Strom an, wobei der Batteriebetrieb deutlich gebräuchlicher ist. Zudem zeigen sich die Desinfektionsspender mit Sensor anfälliger für Schäden und technische Probleme.

Warum viele Hersteller minderwertige Produkte verkaufen

Wie in allen Bereichen des Konsums finden sich auch bei den Desinfektionsspendern „schwarze Schafe“ unter den Herstellern. Diese produzieren minderwertige Behälter und Geräte, die anfällig für Schäden und technische Probleme sind. So kann beispielsweise das Material schnell Risse aufweisen oder porös werden. Die Pumpe kann schwergängig sein oder sich bereits nach kurzer Zeit nicht mehr bedienen lassen. Bei Ausführungen mit Sensor kann zudem die Funktion des Sensors sehr schwer auszulösen sein oder bereits nach einer kurzen Einsatzzeit vollständig den Dienst einstellen.

Doch warum verkaufen Hersteller derartig minderwertige Produkte? Die Antwort hierauf ist an sich ganz simpel. Minderwertige Desinfektionsspender sind deutlich günstiger in der Herstellung, können jedoch vergleichsweise teuer verkauft werden. Dadurch ist der Gewinn auch entsprechend größer. Hersteller, denen ihre Produkte und die Qualität nicht am Herzen liegt, setzen daher auf möglichst geringe Produktions- und Materialkosten und verkaufen die Desinfektionsmittelspender zu deutlich überhöhten Preisen.

Warum man auf Desinfektionsspender nicht verzichten sollte

Desinfektionsspender kennen viele aus medizinischen Einrichtungen, wie Krankenhäusern und Arztpraxen oder auch von öffentlichen Toiletten. Sie können jedoch auch in privaten Haushalten eine sinnvolle Funktion erfüllen. Denn durch die zusätzliche Desinfektion nach dem Händewaschen wird die Keimanzahl auf der Haut erheblich reduziert. Dadurch kann Krankheiten vorgebeugt werden. Zudem lassen sich Ansteckungen – beispielsweise innerhalb der Familie – vermeiden.

Bei chronischen Erkrankungen, Infektionen, Nagel- oder Hautpilz kann die Handdesinfektion eine weitere Ausbreitung verhindern. Daher ist ein Desinfektionsspender vor allem in Haushalten mit kleinen Kindern, Haustieren oder erkrankten Personen überaus sinnvoll.

Wo kann man Desinfektionsspender kaufen?Amazon Paket wird geliefert

Der Kauf eines Desinfektionsmittelspenders kann im stationären Fachhandel oder aber online erfolgen. Beide Varianten haben jeweils Vorzüge und Nachteile. Sanitätshäuser und Geschäfte für medizinischen Bedarf führen die Spender in ihrem Angebot. Größe und Bedienung können direkt getestet werden und es kann eine Beratung vor Ort erfolgen.

Online ist hingegen die Auswahl der Desinfektionsspender deutlich größer, denn jedes erhältliche Modell kann mit wenigen Klicks gefunden werden. Zudem ist es ganz einfach möglich, einen umfassenden Preisvergleich durchzuführen. Gleiches gilt für das Einholen von Informationen. Neben den Angaben der Hersteller stehen auch Ergebnisse aus Test, Vergleich und Bewertungen andere Nutzer zur Verfügung. Dadurch kann eine rund um informierte Kaufentscheidung getroffen werden.

Vorteile und Nachteile eines berührungslosen Spenders

Berührungslose Desinfektionsmittelspender haben sowohl Vorzüge als auch Nachteile zu bieten.

Bei den Vorzügen handelt es sich unter anderem um:

  • Abgabe des Desinfektionsmittels in praktischen, portionierten Mengen
  • keine Berührung notwendig, daher hygienischer
  • ideal für Bereiche, in denen der Spender von vielen Personen genutzt wird

Bei den potenziellen Nachteilen handelt es sich hingegen um:

  • entstehende Folgekosten durch Batterien oder Strom
  • verzögerte Abgabe, daher unpraktisch, wenn mehr Desinfektionsmittel benötigt wird
  • durch Sensor erhöhte Anfälligkeit für technische Probleme und Fehler

Vorteile und Nachteile eines Armhebelspenders

Die klassische Form des Desinfektionsmittelspenders verfügt über einen Armhebel und eine Pumpe. Wird der Hebel betätigt, wird das Desinfektionsmittel aus dem Behälter nach oben gepumpt und ausgegeben. Der Vorteil hierbei ist einerseits, dass jeweils eine abgestimmte Menge des Mittels entnommen werden kann. Ob wenig oder viel benötigt wird – die Entnahme gestaltet sich schnell und einfach.

Aufgrund des einfachen Mechanismus sind die Modelle zudem nur in geringem Maße anfällig für Probleme und Fehler der Funktion. Das gilt natürlich nur dann, wenn es sich nicht um einen minderwertigen Desinfektionsspender handelt. Zudem entstehen keine Folgekosten, abgesehen von dem benötigten Desinfektionsmittel.

Ein potenzieller Nachteil bei den Spendern mit Armhebel ist jedoch, dass der Hebel auch betätigt werden muss. Am hygienischsten ist das in der Regel, wenn hierzu der Unterarm oder aber der Ellenbogen eingesetzt wird. Hierdurch können keine Keime von den Händen auf den Hebel übertragen werden. Vorausgesetzt, jeder Anwender hält sich auch daran – was gerade in stark frequentierten Bereichen nicht immer der Fall ist.

Da die Desinfektion der Hände jedoch nach dem Berühren des Hebels erfolgt, ist dies meist wenig problematisch. Allerdings kann das Mittel jeweils nur mit einer Hand aufgenommen werden, was bei größeren Mengen schwierig werden kann.

Können Desinfektionsspender auch zu anderen Zwecken eingesetzt werden?Hände desinfizieren

Bei einigen Desinfektionsmittelspendern sind auch andere Befüllungen möglich. So beispielsweise Waschlotion und Pflegelotion. Bei besonders hohen hygienischen Ansprüchen und wenn sehr häufiges Händewaschen erforderlich ist, kann es also sinnvoll sein, drei Spender anzuschaffen und nebeneinander zu montieren.

Dabei muss natürlich darauf geachtet werden, dass die Desinfektionsmittelspender auch darauf ausgelegt sind, andere Flüssigkeiten aufzunehmen und abzugeben. Zudem sollten die Spender auch in der entsprechenden Reihenfolge angebracht werden, um Verwechslungen zu vermeiden. Die Waschlotion oder Flüssigseife dient der ersten Grundreinigung und sollte sich daher am äußeren Rand befinden. Das Desinfektionsmittel dient der erhöhten Abtötung von Keimen, wie Viren, Bakterien und Pilzen und sollte sich daher an zweiter Stelle befinden.

Der Einsatz von Pflegelotion ist sinnvoll, wenn die Hände sehr häufig gewaschen werden müssen und die Haut dadurch stark beansprucht wird. Da sie aber in der Regel nicht nach jedem Waschen und Desinfizieren benötigt wird, kann sie entweder an dritter Stelle oder aber etwas abseits vom Waschbecken montiert werden.

Desinfektionsspender Anwendungen

Desinfektionsspender sind vor allem im medizinischen Bereich verbreitet und kommen hier standardmäßig zum Einsatz. Die Anwendungsbereiche sind jedoch deutlich vielseitiger. Zu ihnen gehören unter anderem:

  • Krankenhäuser: Patientenzimmer, Behandlungsräume, Toiletten und Vorbereitungsbereiche von Operationen sind mit den Spendern ausgestattet. Durch ihren Einsatz soll zum einen vermieden werden, dass Erreger von außen eingetragen werden. Das ist auf diesem Wege zwar nicht vollständig möglich, das Risiko der Übertragung kann jedoch zumindest reduziert werden. Zum anderen soll die Gefahr vermindert werden, Keime aus dem Krankenhaus „mitzunehmen“ oder diese auf anderen Oberflächen in der Klinik zu verteilen.
  • Arztpraxen: Ebenso wie im Krankenhaus können die Spender auch in Arztpraxen vorhanden sein. Hier sollen sie die gleichen Zwecke wie in Kliniken erfüllen und die Übertragung von Keimen zumindest reduzieren.
  • Wohn- und Pflegeheime: In Einrichtungen des betreuten Wohnens sowie Pflegeheimen herrscht durch Assistenz und Pflege oftmals ein sehr enger Körperkontakt. Unterstützung beim Toilettengang, die Versorgung von Wunden und das Verabreichen von Medikamenten kann bei unzureichender Hygiene dazu führen, dass Krankheitserreger übertragen werden. Das kann sowohl für das Pflegepersonal als auch für die Bewohner zu gesundheitlichen Komplikationen führen. Aus diesem Grund sind Desinfektionsmittelspender in derlei Einrichtungen unerlässlich.
  • öffentliche Toiletten: Desinfektionsspender sind auf einigen öffentlichen Toiletten vorhanden, jedoch noch längst nicht in allen. Für die Reduzierung von Keimen sind sie aber ausgesprochen sinnvoll. Auch auf Personaltoiletten – vor allem im gastronomischen Bereich – können sie eine erforderliche oder zumindest ratsame Anschaffung sein.
  • tiermedizinischer Bereich: Ebenso wie in der Humanmedizin ist die Hygiene im tiermedizinischen Bereich eine entscheidende Voraussetzung. Daher finden sich die Desinfektionsmittelspender auch in Tierkliniken und Tierarztpraxen. Auch in anderen Berufen und Einrichtungen mit engem Kontakt zu Tieren können die Spender aber sinnvoll sein. Zwar gibt es deutlich weniger Krankheiten, die von Tiere auf Menschen und von Menschen auf Tiere übertragen werden können als Erkrankungen, die von Mensch zu Mensch übertragen werden. Dennoch kann die Desinfektion sinnvoll oder sogar notwendig sein.
  • private Haushalte: Bei pflegebedürftigen Angehörigen, chronisch Kranken, Pilzinfektionen oder anderen Krankheiten besteht gerade in privaten Haushalten durch den engen Kontakt eine erhöhte Infektionsgefahr. Neben weiteren Vorsichtsmaßnahmen, wie beispielsweise der Einsatz von Hygienespüler, Waschen bei hohen Temperaturen und der Verzicht auf gemeinsam genutzte Textilien und andere Gegenstände kann auch ein Desinfektionsspender eine praktische Anschaffung sein. Selbst bei Eltern von Säuglingen und Kleinkindern ist die Anschaffung sinnvoll, da häufig eine große Anzahl an Keimen aus der Kindertagesstätte mitgebracht wird und die ganze Familie angesteckt werden kann.

Desinfektionsmittelspender für den privaten EinsatzDesinfektionsspender zuhause angebracht

Die Hände kommen tagtäglich mit einer Vielzahl von Oberflächen und Substanzen in Berührung. Türknäufe und -klinken, Haltegriffe in öffentlichen Verkehrsmitteln, Produkte im Supermarkt, Post, andere Menschen – dabei in Kontakt mit Keimen zu kommen lässt sich nicht vermeiden. Beim Händewaschen allein werden bereits einige der Erreger und Verschmutzungen entfernt. Damit die Anzahl jedoch wirklich reduziert wird, müsste jedes Händewaschen wenigstens 30 Sekunden dauern und zudem auch die Bereiche unter den Fingernägeln mit einbeziehen.

In vielen Fällen erfolgt ein solch langes Händewaschen aber nicht einmal nach dem Wickeln von Kindern oder nach dem Toilettengang. Durch den Einsatz von Desinfektionsmitteln kann die Keimbelastung erheblich reduziert werden. Das ist beispielsweise dann sinnvoll, wenn:

  • das Immunsystem geschwächt ist
  • eine chronische Erkrankung vorliegt
  • eine Infektion besteht
  • eine Pilzinfektion im Haushalt vorliegt
  • kleine Kinder im Haushalt leben
  • Haustiere gehalten werden
  • gerade eine erhöhte Gefahr für Erkältungen und Grippe besteht

Durch den zusätzlichen Einsatz von Desinfektionsmittel lassen sich Ansteckungen vermeiden und es kann ein höherer hygienischer Standard erreicht werden.

Worauf sollte man bei der Auswahl der Desinfektionsspender achten?

Darauf, dass das Modell zum eigenen Bedarf passt. Für einen Singlehaushalt muss es nicht zwingend eine große Ausführung mit einem Fassungsvermögen von einem Liter sein. Für den Einsatz in einer Praxis, in größeren Haushalten oder bei häufigem Gebrauch sollte das Fassungsvermögen entsprechend hoch ausfallen.

Zusätzlich sollte auf die Art des Befüllens und die Bedienung geachtet werden. Berührungslose Desinfektionsmittelspenderzeigen sich hygienischer, da der Griff nicht berührt werden muss. Allerdings dauert die Abgabe meist etwas länger als bei Modellen mit Armhebel. Zudem sind sie anfälliger für Fehler und verursachen Folgekosten. Wer stets in Eile ist, ist also gegebenenfalls besser mit einem einfachen Modell mit Armhebel beraten. In erster Linie sollte stets darauf geachtet werden, dass der Desinfektionsmittelspender zum jeweiligen Einsatz und den eigenen Ansprüchen passt.

Häufig gestellte Fragen

Bei der Auswahl der Desinfektionsmittelspender können viele Fragen auftauchen. Wie haben die häufigsten Anliegen von Käufern zusammengestellt und bieten hier die Antworten darauf.

Bei einem Eurospender handelt es sich um einen Spender, der nicht nur Desinfektionsmittel, sondern beispielsweise auch Wasch- und Pflegelotionen abgeben kann. Viele moderne Geräte sind „touchless“, also berührungslos und ermöglichen die Abgabe der Lösungen, ohne den Spender berühren zu müssen. Dadurch wird der Einsatz besonders hygienisch.

Bei modernen Desinfektionsmitteln handelt es sich größtenteils um Lösungen, die Alkohole enthalten. Zusätzlich können sich auch rückfettende Substanzen und Konservierungsmittel darin befinden. Die Alkohole werden durch chemische Verfahren destilliert und konzentriert, sodass sie Keime wie Bakterien, Viren und Pilze sicher abtöten können.

In Arztpraxen und Krankenhäusern besteht zum einen eine hohe Keimbelastung durch erkrankte Personen. Das Desinfizieren der Hände ist also sinnvoll, um eine Ansteckung und das Verteilen der Krankheitskeime zu verhindern, beziehungsweise das Risiko dafür zu reduzieren.

Zum anderen ist auch das Immunsystem von Patienten in Krankenhäusern und Arztpraxen meist bereits geschwächt. Dadurch besteht die Gefahr der Kreuzinfektion. Das heißt, dass eingetragene Krankheitserreger sich leichter bei den Patienten verbreiten und Infektionen auslösen können. Auch zum Schutz der Patienten sollten daher die Hände stets gründlich desinfiziert werden.

Im privaten Umfeld kann die Handdesinfektion jedoch ebenfalls sinnvoll oder sogar notwendig sein. Beispielsweise bei chronischen Erkrankungen, einem geschwächten Immunsystem nach Operationen oder Krankheiten sowie bei ansteckenden Erkrankungen.

Fazit

Desinfektionsmittelspender sind im beruflichen und privaten Bereich ausgesprochen praktisch und hilfreich, sie sollten jedoch entsprechend ausgewählt werden. Unser Vergleich kann dabei helfen, dass passende Modell zu finden und so für einen höheren hygienischen Standard in Praxis, Klinik oder dem eigenen Heim zu erreichen. Durch unsere Angaben wird es einfach, den richtigen Desinfektionsspender zu finden.

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